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2021 - Max Sutter

Grosse Ehre für den Philatelisten Max Sutter
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Max Sutter, umgeben von seinen philatelistischen Schätzen. Bilder Heiner Oberer
    
Seit mehr als 40 Jahren hat sich Max Sutter der Briefmarke verschrieben. Für seine Arbeit ist er jetzt vom Verband Schweizerischer Philatelistenvereine mit der «Goldenen Helvetia» geehrt worden. Zum Briefmarkenliebhaber ist er eher durch Zufall geworden.
   
Max Sutter hat neben seiner Ehefrau Evelyne, oder Eve, wie er sie ruft, seit Neustem eine zweite Frau. Gemach. Der 81-jährige studierte Maschineningenieur HTL und passionierte Philatelist gibt sich nicht der Bigamie hin. Nein. Seine zweite grosse Liebe, natürlich nach seiner ihm Angetrauten, wie er bemerkt, gilt der «Goldenen Helvetia». Keine stramme Eidgenossin aus Fleisch und Blut, wie man meinen könnte. Sondern eine Ehrenmedaille, die Sutter vom Verband Schweizerischer Philatelistenvereine für sein Sammel-Lebenswerk verliehen wurde. «Natürlich bin ich stolz auf die Auszeichnung. Vor allem, weil die Ehrenmedaille erst zum zweiten Mal verliehen wurde.»
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Wie wird man jetzt Philatelist? Oder einfacher gefragt: Was zieht einen in den Bann der Briefmarken? «So um das Jahr 1978 hat mir ein ‹Pseudo-Verwandter› meiner Ehefrau eine Rest-Markensammlung angeboten. Den wertvollen Teil der Sammlung hatte er für gutes Geld verkauft», sagt Max Sutter. Die Schenkung sei an die Bedingung geknüpft gewesen, dass er die Sammlung weiter bearbeiten müsse, was für ihn in Ordnung gewesen sei.
     
Kurz danach habe sich der Bekannte aber wieder gemeldet, weil er bemerkt habe, dass in der Sammlung noch weitere wertvolle Marken waren, die er verkaufen wolle. «Das war der nicht ganz geglückte Einstieg in die Welt der Briefmarken und die Begeisterung dafür, die bis heute anhält.» Ein Jahr später, im Anschluss an die Briefmarkenausstellung «Balabra III» in Sissach, liess sich Sutter dazu überreden, dem Briefmarkensammler-Verein Baselland beizutreten.
     
Schon bald, so wie es im Vereinsleben immer wieder passiert, avancierte er zum Beisitzer und 1987 zum Präsidenten. Ein Amt, das er bis 2003 innehatte, und dann nochmals 2010 bis 2012, weil kein Präsident gefunden werden konnte. Während des Präsidiums gab es unzählige Ausstellungen zu organisieren. «Eine lehrreiche Zeit, in der ich viele Freundschaften knüpfen konnte.»
    
Quelle : Baselbiet - Volksstimme Nr. 141 - Freitag, 17. Dezember 2021

Erstellungsdatum: 2021/12/21 20:58
Kategorie: - Briefmarkensammler-Verein Baselland
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